Koh Chang

Ich habe die 24 Stunden Fahrt gut überstanden. Zuerst sind wir viel zu früh in Bangkok angekommen (2 Uhr nachts) und ich war schon kurz davor, mich für 5 Stunden in McDonalds zu setzen, als es mir dann doch etwas zu mulmig wurde.

Geschrieben von ClaudiB Do, Mai 23, 2013 07:12

Ladyboys, Straßendamen mit halb entblöster Brust, Besofkis und… neinnein, es war nicht schön. Zum Glück bin ich mit 4 Jungs vom Bus los, die mich davon überzeugten, dass es besser ist, für ein paar Stunden ein billiges Hotel zu nehmen als auf der Straße zu warten. Naja, das Hotel war zwar extrem billig (3 €), dafür aber schmuddelig und meine eine Nachbarin nebenan schien zu krepieren und die andere schlurfte die ganze Zeit über den Gang. Ein Nachtmensch eben. Ich weiß nicht, was sie da rumgekramt und umgeräumt hat. Soviel Möbel gibt es in diesen Zimmern nicht. Ein Bett und ein Ventilator, der oben an der Wand hängt. Ob sie aufgrund einer Wasserader ihr Bett verstellt hat? Jedenfalls war es laut. Also schlief ich trotz meines gesunden Schlafes nur 2 Stunden maximal.

Auf dem Weg nach Koh Chang saß ich neben Muriel (Belgierin), die sehr lustig ist und später trafen wir ein paar aus dem Bus wieder, so dass wir nun einige Zeit zusammen verbringen. Ich sitze gerade in einem Top Bungalow mit direktem Blick aufs Meer (und sogar mit TV, aber wer schaut schon TV…obwohl wegen der Soaps und Schauspielkunst würde es sich lohnen. Es ist wirklich lustig, die Gesichtsmimik zu beobachten und sich die Geschichte dazu auszudenken).

Heute ist das Wetter ein bisschen wie in Cornwall, raue See, bewölkt und warm. Eigentlich war ich mit dem Franzosen verabredet, um die Insel zu erkunden, aber irgendwie hat er mich versetzt. Zuviel Party gestern.

Thai People tanzen sehr lustig und viel. Sie haben den Rhythmus im Blut und hibbeln dabei meistens noch herum. Der Holländer hat jetzt neue Schuhe, weil irgendjemand seine mitgenommen hat. Meist ist so, dass man die Schuhe ausziehen soll, bevor man irgendwo reingeht. Daher kann sich dann neue Schuhe aussuchen. Ich warte ja immer darauf, dass meine FlipFlops mitgenommen werden, aber sie bleiben mir treu.

Mein persönliches Highlight gestern war: Wir wollten uns auf Facebook connecten und der Holländer versuchte mit seinem holländischen Akzent dem Franzosen seinen Namen zu buchstabieren. Zudem war er noch ohne Brille unterwegs und konnte seinen Namen nicht selbst ins Smartphone eintippen. Die beiden haben es absolut nicht hinbekommen, sich seinen Vor- und einen Nachnamen zu diktieren.  Dabei war der Name ganz einfach: BURGER.

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By Published On: Oktober 28th, 2014Categories: Allgemein0 Comments on Koh Chang

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