Nationalpark

Kayak fahren, schnorcheln, in Lagunen schwimmen (allerdings nicht so paradiesisch wie die blaue Lagune, aber dafür geheimnisvoll:), trecking, auf dem Boot draußen schlafen, Sterne, Sterne, Sterne und …

Geschrieben von ClaudiB Di, Mai 14, 2013 13:33

…phosphorisierendes Wasser. Das ist wie ein Feuerwerk im Wasser, das Plankton leuchtet unglaublich, egal wie man das Wasser gerade bewegt, wenn man etwas reinwirft…

Meine Gruppe waren wieder Franzosen (ist das ein Zeichen, Christian???), davon einer ein Ski-Alpin-Sportler (Rangliste wohl ziemlich weit oben, Brice irgendwas)…tja, was soll ich sagen? Es war traumhaft schön und ich hätte noch viel länger auf dem Boot und dem Wasser bleiben können.

Zurück nach Ko Tao

Das Wasser hier ist übrigens so heiß, dass man locker einen Tee oder Kartoffeln kochen könnte. Das ist wirklich nicht übertrieben. Bei Ebbe ist es super flach und heizt sich natürlich auf. Entweder man läuft ellenlang ins Wasser rein und nimmt es in Kauf, dass man sich wie in einer heißen!!! Badewanne fühlt, oder …ich weiß auch nicht. Fakt ist: Es ist heiß. Drinnen wie draußen. Aber wir Menschen sind ja clever oder in diesem speziellen Fall ich: Ich gehe kurz ins Wasser, um mich zu „erfrischen“, gehe dann sofort wieder hinaus und setze mich auf eine Schaukel oder in eine Hängematte. Wenigstens der Wind erfrischt etwas.

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Aber nicht, dass das hier jemand missversteht: Ich mag ja die Hitze und wenn es mal richtig frisch werden soll, dann gehe ich in meinen Bungalow (der übrigens 10 Meter vom Strand entfernt ist) und dusche eben. Jetzt gegen Abend kommt auch eine leichte Brise auf.

Die blauen Tigerentenfische sind übrigens meine neuen Freunde. Neben den Menschen natürlich. Was an ihnen so faszinierend ist, ist, dass sie immer in Schwärmen auftreten und von mal zu mal mutiger werden. So haben sie mich heute beim Schnorcheln vollkommen intregiert. Mein Badeanzug ist zwar nicht blau gestreift, aber schwarze Schafe gibt es ja immer.

Eigentlich ganz schön schlau: Ich als harmloser Riesenfisch biete ihnen ja ziemlich viel Schutz. Kein anderer Fisch wird sie fressen, wenn sie in meiner Nähe sind. Es sei denn, es ist ein Triggerfisch. Obwohl das auch keine Kannibalen sind. Triggerfische attackieren nur Menschen, wenn sie in ihrem Gebiet sind. Und das nicht zu wenig. Merkwürdig ist, dass ihr Gebiet eine Art Trichterform hat, unten schmal oben weit. Ich finde, dass das keinen Sinn macht, denn eigentlich halten sich Triggerfische gern etwas tiefer auf. Na ok, ich bin nicht die Natur und ich habe es nicht so eingerichtet.

Es gibt hier so viele verschiedene Fischarten, es ist wie in Bangkok zur Rush Hour. Oder auf der A3 zur Stauzeit. Obwohl dieser Vergleich etwas hinkt, denn die Fische würden sich ja niemals an eine Richtung halten und strikt diese auch einhalten. Eher schwärmen sie herum oder schlagen Haken.
Die Korallen unter Wasser sind nach wie vor atemberaubend schön. In den verschiedensten Farben und Formen, (quietsch)orange, grün, blau, lila, rund eckig, bizarr, weich und beweglich, hart und starr.

muss mir langsam mal überlegen, wie lange ich hier bleibe und wann ich weiterziehe. Das ist das Schöne am Reisen: Man weiß nie, wann es weitergeht, wohin es einen verschlägt und wie es dort ist. Reisen ist immer wieder eine Überraschung.

By Published On: Oktober 28th, 2014Categories: Allgemein0 Comments on Nationalpark

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