
Walking…I am walking…
Ich habe sie gekauft. FlipFlops. Stylish braun mit einem rosa Streifen. Passt also zu allem, was ich mit habe. Braune Shorts, pink-orange Sarong grünes Kleid…
Geschrieben von ClaudiB Sa, Mai 04, 2013 18:38
Und ich finde, sie sind ganz bequem. Im Gegensatz zu früher machen sie nicht mehr das FlapFlap-Geräusch. Keine Ahnung, wie die Produzenten das gemacht haben. Auch tun sie nicht mehr zwischen den Zehen so weh. Na gut, ich gebe es zu: Außer zum Duschen beim Sport habe ich FlipFlops in den Achtzigern getragen.
Heute hatte ich so was wie eine Sternstunde des Glücks. Ich war an einem 7-stufigen Riesenwasserfall und planschte nach einem längeren Aufstieg im eiskalten Wasser. Vor mir nichts, hinter mir Wasser, Geräusche und Musik von den Insekten…ich war richtig glücklich. Kann mir einer mal verraten, was wir in Köln tun, wenn es so viele wunderbare Orte auf der Welt gibt?
Apropos Insekten: Ich verstehe endlich, warum die Insekten in Zeichentrickfilmen immer irgendein Musikinstrument spielen. Wenn man im Dschungel ist und diesen unglaublich Sound hört, der mal dreistimmig, vierstimmig bis 1000-stimmig ist, dann plötzlich nichts mehr kommt, um dann wieder in der nächsten Sekunden loszutosen… unglaublich, was diese kleinen Viecher können. Schade, dass man sie nicht dabei sieht. Obwohl…vielleicht will ich so viele lieber nicht sehen…
Nur eines ist mir noch immer ein Rätsel: Thekla von Biene Maja spielt Geige. Dabei machen Spinnen doch gar keine Geräusche. Ist das der Grund, warum sie immer so schief spielt? Weil sie es einfach nicht (hören) kann?
Neben mir sitzt gerade so ein kleiner Gecko. Geckos machen auch tolle Geräusche. Sounds like: Ä O (für die Musiker unter uns: kurz, stakkato, E <<< C), dem Kuckuck weitestgehend ähnlich, oder klingt auch so ein bisschen wie die Hupe eines Bobby-Cars.
Touris sind ja so was von dämlich. Sie machen alles, was man ihnen sagt. Und die meisten, die mit mir gestern auf Tour waren, hatten keine Ahnung, was sie erwarten würde. Allerdings ließ die Organisation und vor allem die Info über den Tagesablauf zu wünschen übrig. Oder lieber nicht..
Angeblich war ich ja gestern auf einer Treckingtour. Das Trecken oder für den Volksmund „Wandern mit Hindernissen“ sah so aus: Zuerst fuhren wir mit dem Autobus, dann ging es mit dem traditionellen River Kwai-Zug (weltberühmt aus dem 2. Weltkrieg, lest es selbst nach), dann ritten wir auf Elefanten, um dann kurz danach auf einem Floß den Fluss entlangzuschippern und dann endlich auf einem Hausboot zu landen. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Ich hätte mir mal lieber besser erklären lassen sollen, was sie unter Trecking verstehen.
Highlight war im Zug: Tourguide und 3 Schaffner. Der Tourguide legte uns nahe, dass wir wegen der tollen Aussicht unbedingt links sitzen müssten. Jedesmal, wenn eine tolle Stelle kommen sollte, sagte er uns, dass wir unbedingt Fotos machen müssten. SO. (Apropos der Tourguide wäre was für die Gruppe gewesen). Der tolle Spot kam, der Zug hielt nicht an, und die Bäume und Büsche wuschten ins Zugfenster rein. Ich nenne sie Kunst, die Bilder aus dem fahrenden Zug.
Die Schaffner widerum hatten die Aufgabe Tickets abzureißen. Sie liefen also zu dritt durch Waggons und konnten kein einziges Ticket abreißen, da das Touri-Zug war und demntsprechend die Tourguides die Tickets für die ganze Gruppe gekauft hatten, die wiederum so verstreut im Zug saß, dass keiner mehr sagen konnte, wer denn nun zu wem gehörte…
Und dann scheine ich einen Klon gehabt zu haben, denn eine von den beiden lustigen Australiern sah mich aussteigen und trecken gehen. Sie war ziemlich verwundert, dass ich später doch mit ihnen beim Essen saß.
Abends auf dem Hausboot war das toll. Wasser, Wasser, chillig, lustige Leute. Kann man eigentlich mit einem Hausboot auf den Flüssen der Welt fahren?
Zum „Short-Trecken“ ging es ja heute. Mission Wasserfall, Ok, es war klettern und durchs Wasser waten…es hatte was.
Morgen ist die Mission Markt angesagt und abends fahre ich nach Ko Tao…TAAAAAUUUUUUCHENNNNNNNN! SCHNOOOOOOOOOOORCHELN!!!!!!!
Nein liebe Freunde, ich fühle mich überhaupt nicht einsam, im Gegenteil, ich ruhe völlig in mir und das wird am Meer noch stärker sein. Ich kann jedem nur raten, reist durch die Welt und genießt das Leben.
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