Sport…Sport…Sport

Vancouver ist die sportlichste Stadt, die ich kenne. Jogger, Walker, Inliner, Radfahrer, Tandemfahrer, Rennradfahrer, Footballer, Tennisspieler, Volleyballer, Segler… Alle rennen, rollen oder bewegen sich irgendwie an mir vorbei.

Und ich bewege mich auch. Einen Tag laufe ich von morgens bis abends durch die Gegend. Den anderen Tag rolle ich zig Kilometer mit dem Rad. Wenn ich jetzt noch schwimmen würde, könnte ich mich für den Triathlon anmelden. Vielleicht werde ich mich Downtown ins Wasser schmeißen und einfach kurz rüber nach Granville kraulen. Das ist ein kreatives Künstlerörtchen direkt am Wasser.

Wisst ihr, was das Schöne am Reisen ist? Ich bin total im Flow, muss nicht auf irgendeine Zeit achten und mache einfach, was mir gerade in den Sinn kommt.

Eben habe ich stundenlang wunderschöne abgefahrene Schuhe angestarrt und Herzklopfen gehabt. Habe ich ein Glück, dass ich erst losreise und neue Schuhe unmöglich mitnehmen kann. Denn sie waren nicht gerade ein Schnäppchen. Aber wunderschön.

Und die noch Schöneren im anderen Laden habe ich nicht fotografiert. Und aus Sicherheitsgründen auch den Designer vergessen.

Gerade sitze ich in einem chinesischen Restaurant, das überhaupt nicht chinesisch ist. Die Musik ist ein Mix aus Funky, Soul und Blues und ich als einziger Gast bin kurz davor aufzuspringen und zu loszutanzen.

Und dann wird der Laden doch wieder chinesisch, denn ich bekomme einen Glückskeks. Auf dem steht (neben 6 Lotterie-Zahlen): „Du wirst immer von wahren Freunden umgeben sein…“. Fühlt sich jetzt einer von euch angesprochen? Gut so.

Diese Figuren wollen zum Lachen inspirieren. Bei mir haben sie es geschafft.
Gerade spielen sie „Freak out“.

Nachtrag zum Jetlag: „The spicy beans are spicy, right?“ „Yes.“ „And these are nur spicy beans, right?“ „Yes.“ „So I don’t take the beans spicy.“ Die Kellnerin lacht und wartet. Ich schaue aufs Handy und vergesse einfach, was zu bestellen.

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